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Aktuelle Mitteilungen - 2021


Eröffnungskonzert des 33. Internationalen Orgelzyklus in der St.-Gertraud-Kirche
Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr der Internationale Orgelzyklus in der Frankfurter St.-Gertraud-Kirche stattfinden kann. Er wird am Dienstag, dem 15.Juni um 20 Uhr eröffnet.
Das Leipziger Blechbläser Quintett emBRASSment und KMD Stephan Hardt an der Orgel gestalten das Eröffnungskonzert.

    emBRASSment
Leipziger Blechbläser Quintett

  Christian Scholz – Trompeten
  Lukas Stolz – Trompeten
  Jakob Knauer – Horn
  Lars Proxa – Posaune
  Nikolai Kähler – Tuba

  Stephan Hardt – Orgel

Das Programm steht unter dem Motto "Musikstadt Leipzig". Es erklingen u.a. Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Reiche und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Besonders freuen darf man sich auf ein Medley, das auf die wichtigsten Erfolgstitel der Popgruppe "Die Prinzen" anspielt und eine Komposition von Olav Kröger, die Richard Wagner als "Herr des Rings" und wahrhaft echten Leipziger auf die Schippe nimmt.

Karten zu diesem Konzert gibt es zu 12 € (ermäßigt 10 €) an der Abendkasse.

Hinweise zum Einlass:

Der Einlass zum Konzert erfolgt nur mit einem negativen Corona-Schnelltest, ausgestellt in einem Testzentrum und nicht älter als 24 Stunden oder einem negativen PCR-Test, ausgestellt in einem Labor oder Testzentrum und nicht älter als 48 Stunden. (Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen)

Vollständig geimpfte Personen sind 14 Tage nach der letzten Impfung negativ getesteten Personen gleichgestellt und benötigen keinen Corona-Test. Der Nachweis erfolgt über das Vorzeigen des Impfausweises im Original vor Ort.

Auch Genesene sind negativ getesteten Personen gleichgestellt, wenn sie einen auf sich persönlich ausgestellten Genesenennachweis (PCR oder PoC-PCR-Nachweis, der mindestens 28 Tage alt ist sowie maximal 6 Monate zurückliegt) schriftlich oder digital vorweisen können.

Bitte finden Sie sich rechtzeitig am Konzertort ein.

33. Internationaler Orgelzyklus in der St.-Gertraud-Kirche Frankfurt (Oder)
Liebe Gemeinde, liebe Freunde der Kirchenmusik in Frankfurt (Oder),
glücklicherweise konnten wir unter den Bedingungen der Corona-Pandemie dennoch 2020 den 32. Internationalen Orgelyzyklus in der St.-Gertraud-Kirche Frankfurt (Oder) durchführen.
Auch für 2021 ist alles geplant und vorbereitet: Geplante Orgelkonzerte 2021.
Wir müssen nun abwarten, wie sich die Bundesregierung entscheidet, ob wir ab Juni wieder Konzerte veranstalten dürfen.
Bitte achten Sie auf die Mitteilungen in der Presse und in den Gottesdiensten.

Die Orgeln in der Kirche in Hohenwalde und der St.-Gertraud-Kirche
Wenn auch von sehr unterschiedlicher Größe, sind die Instrumente in Hohenwalde und St. Gertraud eng miteinander verwandt. Beide Orgeln wurden von Wilhelm Sauer in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts erbaut, Hohenwalde 1869 und St. Gertraud 1879. Technisch erleben wir bei beiden Instrumenten das gleiche System, die Pfeifen stehen auf mechanischen Kegelladen. Ihre Klangaussagen entsprechen den Vorstellungen der deutschen Hochromantik, welche das Musikinstrument Orgel als großes, von einem Spieler gesteuertes Sinfonieorchester verstand.

Ungleich nur die Größe:
Die Orgel in der Kirche in Hohenwalde besitzt auf einem Manual und Pedal neun Register mit etwa 432 Pfeifen. Die größte davon ist etwa 2,50 Meter lang.
In der Orgel in der St.-Gertraud-Kirche verteilen sich 35 Register auf drei Manuale und Pedal. Die Orgel verfügt über etwa 2187 Pfeifen, wovon die größte eine Länge von knapp fünf Metern zeigt.
Interessant ist auch die Anzahl der theoretisch möglichen Klangkombinationen: Die Register der Hohenwalder Orgel erlauben 511 mathematische Kombinationen, die Stimmen der Orgel in der St.-Gertraud-Kirche dagegen 81.545.658.367 Möglichkeiten. Wollte man jede mögliche Klangkombination nur eine Minute spielen, bräuchte man hierzu 155.147 Jahre und 9 Monate.


Die Orgel in Hohenwalde wurde vor einigen Jahren liebevoll und fachlich hervorragend restauriert. Möglich wurde das durch den unermüdlichen Einsatz der ehemaligen Kantorin Frau Barbara Heinisch.
Die Orgel in der St.-Getraud-Kirche verbirgt in sich zwei klangliche Gesichter. Der besonders im ersten und dritten Manual unverkennbaren Klanggestalt des "alten Sauers" steht ein in der Mitte des 20.Jahrhunderts umdisponiertes, neobarockes zweites Manual und Pedal gegenüber. Grund hierfür war der Gedanke, auch an romantischen Instrumenten barocke Musik nach neobarocken Vorstellungen musizieren zu können.
Beide Instrumente sind Marksteine der Orgellandschaft Frankfurt (Oder) und wichtige, praktische Zeugnisse der Orgelbauwerkstatt Wilhelm Sauer.

CDs mit Chormusik unserer Chöre
Wer jetzt zu Hause Musik der Chöre unserer Kantoreien hören oder diese schöne Musik verschenken möchte, kann gern im Gemeindebüro in der St.-Gertraud-Kirche diese CDs erwerben. (Kosten zwischen 5 und 15 €)


Kirchenmusik in den Zeiten der Pandemie
Gebe Gott, dass wir sie bald wieder erklingen lassen können


Noch in der Advents- und Weihnachtszeit konnten wir in kleinen Gruppen in Andachten und Gottesdiensten musizieren. Das war nicht nur für die Ausführenden, sondern auch für die Zuhörer und Gottesdienstbesucher Trost und Stärkung gerade in diesen schwierigen Zeiten. Einen herzlichen Dank allen, die sich auch in dieser Zeit für die Kirchenmusik engagiert und eingesetzt haben.
Nun schweigt die Kirchenmusik in der kommenden Zeit. Wie lange? Das weiß niemand zu sagen. Nur die Orgel, das Instrument des Jahres 2021, die Königin der Instrumente darf weiter loben, jubeln, klagen und ermuntern. Gott sei Dank!
Die Pläne für das Jahr 2021 liegen in den Schubladen und warten nur darauf, umgesetzt werden zu können.
Wann mit den Proben für Gottesdienste, das Kinder-Musical, die Chorreise, für Konzerte, Bläsermusiken etc. begonnen werden kann, steht noch nicht fest. Auch der Orgelzyklus in der St.-Gertraud-Kirche ist geplant.
Wir sind bereit! Gebe Gott, dass wir zu seinem Lobe die Kirchenmusik bald wieder erklingen lassen können.
Ihnen allen Gottes Segen für das Jahr 2021 und bleiben Sie gesund!
  Heike und Stephan Hardt


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